
In den meisten Betrieben wird in Funktionen gedacht selten in Prozessen. Dieses typische Abteilungsdenken wird den Ansprüchen, die an moderne leistungsfähige Unternehmen gestellt werden nicht gerecht. Meist kommt es bei Abteilungsüberschreitenden Abläufen zu Brüchen oder Verwerfungen in der Abfolge. Es wird Zeit verschwendet, doppelte Arbeit geleistet und über Zuständigkeiten diskutiert, was wiederum Auswirkungen auf Kosten, Produktivität und Qualität hat.
Oft wird erst durch die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems der Prozessgedanke in den Unternehmen geweckt.
Durch das Ausrichten des Betriebes auf die Kundenforderungen wird klar, dass Betriebsabläufe definiert und dokumentiert sowie Zuständigkeiten festgelegt werden müssen. Alle Prozesse eines Betriebes sollen letztlich die Kundenzufriedenheit erhöhen und die Leistungsfähigkeit des Unternehmens verbessern.
Es gibt viele Management-Methoden die beim Prozessmanagement zur Anwendung kommen. Zum Beispiel: EFQM, TQM, Kaizen, Six Sigma und Lean Management. Im Grunde sind sich alle ähnlich und jeder Betrieb kann sich die für seine Anforderungen und Bedürfnisse richtige Methode auswählen. In der freien Wirtschaft sind auch Kombinationen oder selbst entwickelte Methoden anzutreffen.
Bei der Umstellung des Unternehmens vom Funktionsdenken zum Prozessdenken nehmen die meisten Betriebe gerne die Hilfe eines externen Spezialisten in Anspruch.
